FIRST WORKS
Judith Förster I 18.10.2018 18h I 19.10.2018 19h I studio 11
roam/catalog

©Zhenya Salinski
>©Zhenya Salinski

 

unsere mentale umgebung ist durchdrungen von zeichen, die eine art kontinuierliche anregung erzeugen, die sowohl den einzelnen als auch den kollektiven geist in einen zusammenbruch führt. die meisten menschen bauen ihre identitäten auf der grundlage ihrer arbeit, freundschaften/liebe und ihres zuhauses, aber da diese begriffe immer mehr verstreut und virtualisiert werden, was wird das nächste sein, woran sie festhalten können? wie funktionieren wir in und mit sättigung?

 

choreography/performance: Judith Förster

co-choreography/performance: Hannah Levin, Hanna Kritten Tangsoo 

licht: Hanna Kritten Tangsoo

musik: Sam Hertz

technik: Nikola Pieper, Max Stelzl

mentoring: Jan Burkhardt

outside eyes: Jelena Alempijevic, Anna Nowicka

 

18.10.um 18:00h
19.10. um 19:00
In den Uferstudios, Studio 11
Der Eintritt ist frei

 


Im Wintersemester 2018/19 startet mit "First Works" ein neues Aufführungs-Format am HZT-Bachelorstudiengang "Tanz, Kontext, Choreographie". Absolvierende des Studiengangs können während der vorlesungsfreien Zeit am Ende ihres Studiums erste künstlerische Arbeiten schaffen und präsentieren. Das HZT Berlin unterstützt die ersten "eigenen" künstlerischen Arbeiten der absolvierenden Studierenden mit Proberäumen sowie technischer Betreuung. Die "First Works" sind nicht mehr Teil des Studiums und werden weder geprüft noch bewertet. Sie geben den Absolventinnen die größtmögliche Freiheit für ihre ersten Arbeiten, um neue und innovative Ideen zu verwirklichen.

SODA LECTURES I On Decision-Making. Eine Lecture- und Seminar Reihe über das Entscheiden

 

Komponieren heißt immer auch Entscheidungen treffen: dabei geht es um Strategien und Regeln, darum, Sinn zu produzieren und wieder zu verwerfen; es geht darum, Stimmen Gehör zu verleihen und auch um das Versprechen, zusammen zu sein. Zwischen gesetzten Elementen und verdeckten Protokollen stellt sich mit der Frage des Entscheidens auf die Frage nach den Elementen und Bedingungen, die unser Handeln begründen. Neben dem was verfügbar und wünschenswert, möglich oder vorgegeben scheint, ist auch das adressiert was noch nicht, unbekannt und unwahrscheinlich ist.Entscheiden heißt nicht immer – oder nicht zuerst – festlegen, bestätigen oder in eine strenge Form finden, sondern beschreibt einen Prozess des Verhandelns, der in der Beziehungsaufnahme von Körpern zu beobachten ist. 


Die Lecture- und Seminar-Reihe versammelt eine Gruppe internationaler Künstler*innen, die sich aus der Perspektive von Choreografie, Sound, Bildender Kunst, Film und Text mit der Politik und der Poetik des Entscheidens beschäftigen. Ausgehend von ihrer jeweils eigenen individuellen und kollektiven Arbeitspraxis, in der Körper eine zentrale Rolle spielen, gehen sie den technischen, affektiven, diskursiven, ethischen, politischen und sozialen Elementen nach, die ihre kompositorischen Entscheidungen leiten.


24.10.2018 I Dr. Didem Pekün: United Nothing: The ‘inarticulacy’ of Images in Representing Atrocities I info

07.11.2018 I Dr. Tom Tlalim: Noise-Control-Noise: The politics of composition I info

21.11.2018 I Dr. Natasha A. Kelly: Milli’s Awakening. Black Women, Art and Resistance I info

16.01.2019 I Ivana Müller: Body, Text, Collective - Choreographing the Imaginary I info

06.02.2019 I Paz Rojo: Dancing its do I info

 

Kuratiert von Prof. Sandra Noeth (MA SODA)


Die Vortragsreihe wird vom MA SODA (Solo/Dance/Authorship) am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) organisiert; sie findet in englischer Sprache statt, ist kostenfrei und offen für alle. 


Mittwochs 18:00h I HZT I Studio 11 I Uferstudios I Wedding Uferstraße 23 I 13587 Berlin

SODA LECTURES
Dr. Didem Pekün I 24.10.2018 I 18h
United Nothing: The ‘inarticulacy’ of Images in Representing Atrocities

©Didem Pekün
>©Didem Pekün

In ihrem jüngsten Film Araf beschäftigt sich Didem Pekün mit den psychologischen und geopolitischen Auswirkungen des Krieges in Bosnien und Herzegowina. An den Schnittstellen von dem, was sagbar ist und dem, was unsagbar bleibt, thematisiert sie Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit bewegten Bildern und politischer Gewalt.

 

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Die Lecture findet in englischer Sprache statt, ist kostenlos und offen für alle Interessierten. 

 

Studio 11 I Uferstraße 23 I 13587 Berlin

UdK 2030 I Zukunftstag
26.10.2018 I 10-22h

Was wissen Künste? Wovon träumt Wissenschaft? Wie gestaltet Verwaltung? Was wollen Studierende? Und was Lehrende? Wie zusammen arbeiten?

 

Am 26.10.2018 sind alle Studierenden, Lehrenden und Mitarbeiter*innen der Universität der Künste Berlin zum Hochschultag „Kunstuniversität der Zukunft – UdK 2030“ eingeladen!


Diese ganztägige Veranstaltung mit externen Gästen soll im Vorfeld der bevorstehenden Gremienwahlen der UdK allen Hochschulangehörigen ermöglichen, über Perspektiven, Potenziale und Bedürfnisse der zukünftigen Entwicklung unserer Kunstuniversität zu diskutieren – im Rahmen von Impulsvorträgen, Workshops und künstlerischen Interventionen.


Zum Abschluss dieses Zukunftstags sollen die Ergebnisse der inhaltlichen Themengruppen zusammengefasst und dokumentiert werden, um mögliche Ausrichtungen und Visionen für ein zukünftiges Profil der UdK Berlin zu skizzieren.


Die Initiative des Hochschultags „Kunstuniversität der Zukunft – UdK 2030“ kommt aus der Mitte der Hochschule. Die Vorbereitung und Durchführung wird von UdK-Angehörigen aus allen Fakultäten und Statusgruppen gemeinsam gestaltet.


Die Mitwirkung bei Vorbereitung und Durchführung des Hochschultags aller interessierter Hochschulangehörigen ist ausdrücklich erwünscht und jederzeit willkommen.


Die Veranstaltung findet statt:
26. Oktober 2018, 10 bis 22 Uhr
Universität der Künste Berlin
Bundesallee 1–12
10719 Berlin

 

Weitere Informationen hier


Kontakt: udk2030@udk-berlin.de

Eröffnung des neuen Gebäudes der HfS "Ernst Busch"
26.10.2018 I 20h

 

Alle zum Anfang – Anfang für alle


Alles auf Anfang für Alle – Eröffnung des neuen Gebäudes der HfS „Ernst Busch“ am 26.10.2018

 

Am 26.10.2018 eröffnet das neue Hochschulgebäude der HfS in der ZinnowitzerStraße 11 in Berlin Mitte. Unter dem Titel „Alles auf Anfang für Alle“ sind am 26.10. ab 20:00 Uhr alle Berliner*innen zum großen Eröffnungsfest mit künstlerischen Beiträgen in den Studios, Räumen und Fluren des neuen Hauses eingeladen. Mehr Informationen hier.

SODA LECTURES
Dr. Tom Tlalim I 07.11.2018 I 18h
Noise-Control-Noise: The politics of composition

©Tom Tlalim
>©Tom Tlalim

Komponieren findet immer im Kontext statt. Dies gilt insbesondere dann, wenn Körper, Bilder, Sound und Objekte eine materielle gewaltbesetzte Realität widerspiegeln, in der äußere Bedingungen zu einem Teil des künstlerischen Prozesses werden. Tom Tlalim nimmt seine eigene Praxis zum Ausgangspunkt um ethische und politische Fragen des Entscheidung-Findens zu diskutieren.


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Die Lecture findet in englischer Sprache statt, ist kostenlos und offen für alle Interessierten. 

 

Studio 11 I Uferstraße 23 I 13587 Berlin

SODA LECTURES
Dr. Natasha A. Kelly I 21.11.2018 I 18h
Milli’s Awakening. Black Women, Art and Resistance

©Natasha A. Kelly
>©Natasha A. Kelly

In Milli’s Awakening (2018) kommen acht Schwarze Kunstschaffende zu Wort, die in und durch ihre Arbeiten die gängigen kolonialtradierten Stereotypen überwunden und ihre eigene selbstbestimmte Identität als Schwarze Frauen innerhalb der weißen deutschen Mehrheitsgesellschaft gebildet haben. Der Film ist Ausgangspunkt für Natasha A. Kelly’s Lecture zur Verwobenheit von Wissen, Macht und Körper. 


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Die Lecture findet in englischer Sprache statt, ist kostenlos und offen für alle Interessierten. 

 

Studio 11 I Uferstraße 23 I 13587 Berlin

 

SODA WORKS 2018 | Abschlusspräsentationen des MA Solo/Dance/Authorship

 

Nach zweijähriger künstlerischer und theoretischer Forschung am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin (HZT) zeigen die Studierenden des MA Solo/Dance/Authorship zum Ende des Jahres ihre Abschlusspräsentationen. Während des Masterstudiums haben sie sich unter anderem mit Fragen der Solo(-Performance), kollaborativer Prozesse und Komposition innerhalb zeitgenössischer Kunstpraxis beschäftigt.

 

In ihren Performances, die viele Monate Recherche, Fragestellungen und Proben abschließen, stellen sie unter anderem ihre Auseinandersetzungen mit Partizipation, der Rolle des Publikums, mit Sprache und Storytelling, dekoloniale Fragen und Praktiken und der Beziehungen zu Vergangenheit und Gegenwart vor.

 


22. + 23. November I 19:00 und 20:30h

Nicola van Straaten: i'm haunting you now 
Olympia Bukkakis
: Tales From a State of Shemergency

29. + 30. November I 19:00 und 20:30h
SODA1: 
Sneak Preview. Short works from next years emerging artists.

Liadain Herriott: 
The Last Ten Yards

7. + 8. Dezember I 19:00 und 20:30h
Michiyasu Furutani
: 18th
Evgenia Chetvertkova
: C O 

 

14. + 15. Dezember I 19:00 und 20:30h
Mmakgosi Kgabi
: The Shape of Emotion - language is a shape, music is a shape, it is the shape.
Mariana Nobre Vieira
: Graduation Piece

 

 

Studio 14 I Uferstraße 23 I 13587 Berlin

Der Eintritt ist frei. 

SODA LECTURES
Ivana Müller I 16.1.2019 I 18h
Body, Text, Collective - Choreographing the Imaginary

©Bernhard Müller
>©Bernhard Müller

Wie können choreografische Schreib-Prozesse ‚Nicht-Sichtbarem‘ Ausdruck verleihen, und wie beeinflussen theatrale und soziale Repräsentationen unsere individuelle und kollektive Imagination? Ivana Müller fragt in ihrer Lecture nach den materiellen Elementen, die Künstler*innen benutzen, um Immaterielles darzustellen.


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Die Lecture findet in englischer Sprache statt, ist kostenlos und offen für alle Interessierten.

 

Studio 11 I Uferstraße 23 I 13587 Berlin

SODA LECTURES
Paz Rojo I 6.2.2019 I 18h
Dancing its do

©Paz Rojo
>©Paz Rojo

Das Spekulative, Potentielle und In-die-Zukunft-Gerichtete sind einige der Elemente, die die choreografische Praxis von Paz Rojo ausmachen. Das, was noch oder noch nicht in eine Form gefunden hat. In ihrer Lecture stellt sie ihre Arbeit mit Scoresals Kompositions-Methode vor, die auf ein Wissen abzielt, das immer körperlich situiert ist und doch unbestimmt bleibt. 

 

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Die Lecture findet in englischer Sprache statt, ist kostenlos und offen für alle Interessierten.

 

Studio 11 I Uferstraße 23 I 13587 Berlin