LEHRBEAUFTRAGTE  WS 2012/13

 

Silke Bake

arbeitet als Dramaturgin/ Kuratorin und lebt in Berlin. Sie entwickelt Projekte und Programme im Austausch und in enger Kooperation mit KünstlerInnen, KollegInnen, Kunst- und Theaterinstitutionen. Z.B.: in Wien war sie von 2002-06 am Tanzquartier Wien zuständig für Dramaturgie, Programm und Research, dann Mitglied des Kuratoriums für Off-Theater und Tanz der Stadt Wien. Gemeinsam mit dem Kurator André Lepecki verantwortete sie das Performing Arts Festival IN TRANSIT am Haus der Kulturen der Welt, Berlin 2008 und 2009 (als Dramaturgin und Managing Director); das NU Performance Festival On Hospitality im Rahmen von Tallinn 2011 gestaltete sie mit Peter Stamer und 2012 das Cage-Projekt ‚Song Books’ als Spielanleitung an der Akademie der Künste Berlin in Zusammenarbeit mit Reinhild Hoffmann, Kattrin Deufert, Thomas Plischke und Manos Tsangaris. Die erste Ausgabe des Performance Festival performance platform. body affects kuratierte und realisierte sie gemeinsam mit Bettina Knaup an den Sophiensaelen im Juli 2012.  Neben ihrer Mentorentätigkeit arbeitet/e sie als Dramaturgin mit den Choreografinnen Anne Juren, Jana Unmüßig, Milli Bitterli.

 

Regina Baumgart

wurde als Klassische Tänzerin ausgebildet und tanzte mit dem Stuttgarter Opernballett. Sie studierte Modernen und Zeitgenössischen Tanz in New York bei Merce Cunningham und anderen Choreografen. Nachdem sie mit verschiedenen Ensembles und Choreografen getanzt hatte, entwickelte sie in Berlin ihre eigene künstlerische Arbeit und gründete ein eigenes Tanzensemble sowie ein Ensemble für Improvisierte Kunstformen „The Lost Chord“. Schon früh arbeitete sie spartenübergreifend und entwickelte ihre Stücke mit Künstlern anderer Bereiche. Neben ihrer choreografischen Tätigkeit widmete sie sich intensiv dem Improvisierten Tanz und trat weltweit auf Festivals und Gastspielen in Konstellationen mit namhaften Künstlern der Freien Improvisierten Musik auf. Seit zehn Jahren lebt Regina Baumgart in Heidelberg und ist neben ihrer künstlerischen Arbeit als Dozentin für Tanz und Körperbewusstseinsarbeit (EUTONIE G.A.) an verschiedenen Hochschulen und Universitäten tätig. Seit drei Jahren forscht und experimentiert sie mit der Tänzerin und Choreografin Catherine Guerin; gemeinsam haben sie das Tanz-Performance Duo STILL MOVES gegründet. Regina Baumgart ist zertifizierte Pädagogin für die somatopsychische Methode EUTONIE Gerda Alexander und befindet sich derzeit in der Ausbildung zur Eutonie-Therapeutin.

 

Janina Benduski

wurde 1978 in Berlin geboren und studierte Theaterwissenschaften/Kulturelle Kommunikation, Kulturwissenschaften und Japanologie. Neben dem Studium erste Arbeiten als Dramaturgin und Projektleiterin. 2006 gründete sie ehrliche arbeit, ein Produktionsbüro für die freien darstellenden Künste. Als Mitglied von Oper Dynamo West entwickelt sie seit 2006 Kunstprojekte im urbanen Raum: Konzeptentwicklung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Dramaturgie oder Produktionsleitung bei bislang 16 gemeinsamen Produktionen. Seit 2009 ist sie ehrenamtlich im Vorstand des LAFT Berlin, der Interessensvertretung der freien Theaterschaffenden in Berlin, tätig.

 

Jan Burkhardt

ist Tänzer, Choreograf und Musiker. Er lebt und arbeitet in Berlin und kooperiert national und international mit verschiedenen Künstlern und Kompanien. Neben eigenen Projekten (zuletzt „Vexations“ für ImpulsTanz 2009, Wien) arbeitet er seit 2007 vor allem mit Laurent Chétouane.

 

Rosalind Crisp

After early training in classical and contemporary dance, Rosalind Crisp studied release, BMC® and Contact Improvisation at the EDDC in Arnhem, Holland. She created the Omeo Dance studio in Sydney as a site for her choreographic research for over 10 years, receiving a number of awards and a choreographic fellowship from the Australia Council, 1999-2001. Since 2003 her company is based in Paris where she is a choreographic associate of the Atelier de Paris - Carolyn Carlson and teaches and performs throughout Europe.

 

Lutz Deppe

nach achtjähriger Erfahrung als Photograph mit Veröffentlichungen für diverse Labels und Verlage und diversen Ausstellungen arbeitete Lutz Deppe 1995 das erste Mal ausschließlich mit Licht. Zusammen mit Susanne Linke entwickelte er die Lichtgestaltung für den Tanzfilm “Märkische Landschaften”. Danach folgte eine Assistenz bei Jean Kalman für die Opera de Lyon, “Lenz” von Wolfgang Rhim. Seitdem arbeitete er mit zahlreichen Choreographen, Regisseuren und Komponisten. Mit der Produktion Yoshi Oidas “Die Zofen” erhielt er in London den “Time out award for the best outstanding production of the year 2003”. In den letzten Jahren waren Lichtinstallationen u.a. bei der Expo 2000, in der Cité de la Musique in Paris 2003 und in der Elisabethkirche in Berlin 2010 zu sehen. Lutz Deppe gibt Workshops im In– und Ausland.Webseite: http://www.lutzdeppe.com/

 

Jeanine Durning

is a choreographer and performer from NYC, based in Brooklyn. Her evening length choreographies include A Good Man Falls (2002), half URGE (2004), out of the kennel into a home (2006), and Ex-Memory: waywewere (2009). Her most recent performance experiment is a solo called inging, which has been invited to theaters, studios and galleries in Pennsylvania, NY, Amsterdam and Berlin.


Jeanine is currently involved with Deborah Hay’s project alongside the Motion Bank, a project of the Forsythe Company, performing the works No Time to Fly and As Holy Sites Go. She has worked with Deborah since 2005, along with many other American choreographers over the years. Jeanine has had an ongoing teaching practice for the past decade, which has invaluably informed her choreographic and performing practices. She is often invited as advisor to others’ work, and commissioned to create work for independent choreographers, performers and repertory companies. More recently she has been guest faculty at NYU/Tisch Dance (NYC), SNDO and MTD (Amsterdam Theaterschool), SODA-HZT (Inter-University Centre for Dance- Berlin), Laboratory for Contemporary Dance Practice (Vaganova Academy, St. Petersburg) and co-taught a workshop on choreographic scoring with Forsythe Company member Liz Waterhouse as part of the German Dance Education Biennale (Frankfurt). Jeanine received her BFA in Dance from Tisch School of the Arts (NYU) and her MA in Choreography from the Amsterdam Theaterschool, AMCh.

 

Alain Franco

was born in Antwerp – Belgium. Originally trained  as a classical musician and for many years active as a pianist he worked in the 80’s and the 90’s as conductor, focusing on contemporary music. At the turn of the Third Millenium he started to work with choreographers and performers (Deufert+Plischke , Meg Stuart, Anne Teresa de Keersmaeker, Jean-Luc Ducourt) where his experience is dedicated to rethink the issues on Stage,  History and Images. He lives in Brussels and spends a lot of time in Berlin.

 

Björn Frers

studierte Theaterwissenschaft, Philosophie, Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Im Anschluss an sein Studium war er zunächst als Dramaturgieassistent später als Dramaturg an der Schaubühne am Lehniner Platz tätig. Von 2006 bis 2009 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt „Das Imaginäre in künstlerischen Performanzen“ am Institut für Theaterwissenschaft der FU Berlin, Mitglied des interdisziplinären Graduiertenkollegs „InterArt“ und des Projekts „Poetics and Politics for the Future“ der German-Isreali-Foundation for Scientific Research and Development (Kooperation FU Berlin und Tel Aviv University). Erste wissenschaftliche Artikel erschienen u.a. in „Theatre Research International“ (Cambridge University Press). Begleitend freischaffende Ttätigkeit als Dramaturg und PR-Referent für Festivals und Produktionen aus den Bereichen Tanz, Performance und Schauspiel. Im April 2010 gründete er mit Björn Pätz das Label „björn & björn“, eine Agentur für Produktionsmanagement, Dramaturgie, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Darstellenden Kunst.

 

Philipp Gehmacher

lives in Vienna. From 1993-99 he studied at London Contemporary Dance School and Laban Centre London. In the absence, Holes and Bodies and embroyder are first choreographic works, created between until 2000 in London. From his occupation of gesture, touch and space he develops the duo good enough in 2001, followed by mountains are mountains (2003) as Gehmacher‘s first ensemble piece. In 2004 he created different versions of incubator for Vienna, Berlin, Brussels and Lyon. Since 2007 collaboration with US-American choreographer Meg Stuart for MAYBE FOREVER and the fault lines (2010), since 2008 with visual artist Vladimir Miller i.e. for the video installation dead reckoning. In 2008, Gehmacher develops a new form of lecture performance, in which choreographers talk about movement while moving: walk + talk. In 2011 Gehmacher starts working in the museum (installation: grauraum mit Egon Schiele at Leopold Museum) as well as in the field of theatre (project: Das Erdbeben in Chili under direction of Laurent Chétouane at Schauspiel Köln). In 2012 the new piece solo with Jack will be premiered at Festival Impulstanz in Vienna. In 2009 Gehmacher received the Austrian Advancement Award for Dance by the Federal Ministry for Education, Arts and Culture.


Wanda Golonka

ist 1958 in Lyon geboren. Ausbildungen zum klassischen Ballett bei Rosella Hightower in Cannes, dann für zeitgenössischen Tanz an der Folkwang Hochschule in Essen. Von 1987 bis 1991 arbeitete sie mit Pina Bausch in Wuppertal. 1985 gründete sie in Düsseldorf  die Avantgardegruppe NEUER TANZ, die sie bis 1995 leitete. Seit 1996 Arbeitet sie als freie Choreographin. Von 2001 bis 2009 ist Hausregisseurin im Leitung-Team am Schauspielfrankfurt. Seit 2010 lebt und arbeitet sie in Berlin.
Von 2007 bis 2011 absolviert sie eine Ausbildung als Practitioner in Luminous Healing and Shamanic Energy Medecine bei The Light Body School in Los Angeles und bei den Q’éros Paqos in Peru. 
In ihren grenzüberschreitenden Arbeiten zwischen Tanz, Performance, Musik und Text setzt sie sich mit dem Material des Theaters als körperliche Erfahrung auseinander. Zentraler Bestandteil dabei ist die sinnliche ästhetische Entdeckung des Raums, den sie in seiner Wahrnehmung von Körper und Zeit immer wieder aufs Neue untersucht.


Nicole Hartmann

studierte in den Niederlanden am EDDC Tanz und Choreografie und lebt seit 1994 als freischaffende Performerin/Choreografin in Berlin. Sie ist Tanztherapeutin i.A. (BTD) und unterrichtet Aikido und Performance Kunst sowohl für Erwachsene als auch für Kinder, u.a. an der Jugendkunstschule Neukölln, im Aikidodojo Michel. Nach dem Studium der  Performance Studies an der Universität Hamburg arbeitet sie seit 2009 wieder in Berlin. Hier hat sie einen Lehrauftrag für Aikido am HZT (Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz) Berlin. Als Tanztherapeutin ist sie zudem in einer psychosomatischen Reha Klinik in Waren (Müritz) beschäftigt. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt in der Verbindung der Kampfkünste mit Performance Kunstund Therapie.


Christiane Hommelsheim

studierte bildende Kunst an der HBK Saar bei Ulrike Rosenbach mit Schwerpunkt  Performance und Videokunst. Sie verbrachte ein Gastsemester bei DASARTS. In ihren Performances konzentriert sie sich auf den performativen Gebrauch der Stimme mit Liveloops, Improvisation und Komposition im medial inszenierten Raum. Seit 2010 ist sie anerkannte Roy Hart Stimmlehrerin. Angeregt durch die Roy Hart Stimmarbeit, Begegnungen mit Vocalisten im Institut for living voice (David Moss/Muziktheater Transparant) und ihren Hintergrund als Videokünstlerin arbeitet sie als Stimmperformerin und Videogestalterin im Bereich Tanz und Theater. 2007 war sie Teil des SPCP„The Runner“ von Deborah Hay.

 

Florian Malzacher

is co-programmer of steirischer herbst festival in Graz/Austria (2006 - 2012), designated artistic director of Impulse Theater Biennale 2013 in North Rhine-Westphalia, Germany, as well as a freelance dramaturge/curator for Burgtheater Vienna. He worked as a freelance theatre journalist for major daily papers and international magazines and is a founding member of the independent curators’ collective Unfriendly Takeover in Frankfurt. As freelance dramaturge he has collaborated with artists like Rimini Protokoll, Lola Arias, Nature Theater of Oklahoma. He has worked as an independent curator (e.g. International Summer Academy at Mousonturm/Frankfurt, Dictionary of War) and taught among others at the Universities of Vienna and Frankfurt. His latest publications include books on Forced Entertainment and Rimini Protokoll as well as Frakcija #55 on Curating Performing Arts (co-ed. with Tea Tupajic & Petra Zanki). He is member of the advisory board of DasArts - Master of Theatre, Amsterdam. Florian Malzacher lives in Berlin.


Michikazu Matsune

born 1973 in Kobe and lives in Vienna. Matsune is an artist developing performance projects in various context and formats. His recent works include a tourist information centre to the seen and unseen facts “Tourist Office” (Steircher Herbst, 2011), an exhibition with presents for the audience of 2111 “Hello 2111” (Wiener Festwochen, 2011) as well as a stage performance in sign language “Zeichensturm” with a group of deaf performers (premiere at brut Wien, 2010). Between 2004 and 2010, Matsune has developed various works in collaboration with David Subal, such as a shop of selling performances “store”, as well as a performance of standing still for an hour in 24 capital cities of the world, “One Hour Standing for”. Their other works include a live-installation titled “Daneben” with political refugees and their stories in Austria. His works draw tension between performance and other forms of art, between language and action, between art and other cultural and social factors.
www.michikazumatsune.info

 

Elisabeth Molle

studierte Ballett und Modern Dance in Frankreich, dann während ihren 6 Jahren Aufenthalt in New York  an den Merce Cunningham Studio, dann  in der Strömung von Trisha Brown und vom postmodern Dance. Sie graduierte dort als Alexander Technik Lehrerin an den American Center for the Alexander Technique (ACAT) in 1983. Seitdem wohnt sie in Berlin und hat mit unterschiedlichen freien Tanz- und Theatergruppen gearbeitet, sowohl an Ausbildungen für modern Tanz und an der UdK (Lehraufträge für Musical-Show). Während 7 Jahre hat sie mit dem Bewegungskünstler Suprapto Suryodarmo Bewegung geforscht. Ihrer Schwerpunkt  ist die Verbindung und Integration von der Alexander Technik, Bewegung und Improvisation. Sie unterrichtet die AT in eigener Praxis und ist auch seit 20 Jahren als Assistentin an Ausbildungen Schulen für die Alexander-Technik in Berlin tätig.

 

Johannes Müller

(geboren 1978 in Aachen) wechselte nach kurzem Physik-Studium in die Regie-Klasse der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin. Während des Studiums inszenierte er für die K.O.-Projekte der Komischen Oper Berlin, die Volksbühne Berlin, für das Ballhaus Ost und für Oper Dynamo West. Als ODW-Gründungsmitglied war er beteiligt an den Gruppenproduktionen FORT_FÜHRUNG (Bahnhof Zoo), vom schweben (Deutsche Oper Berlin), CAIRO! SHANGHAI! BOMBAY! am ZOB,  TELEMONDIAL, dem Jugendprojekt STÜRMT DEN PALLAST!  und KUNST-AXT, einem Film für das Festival "Grenzenlos Kultur"  in Zürich und Berlin. Sein Vortrag VERSUCHE ZUR ÜBERWINDUNG DER SCHWERKRAFT (T.D.) wurde eingeladen zum Festival Wunder der Prärie in Mannheim und an die Bayerische Staatsoper München . 2010 inszenierte er CHEAP BLOOD (199) für die Sophiensaele Berlin, das Geheimdienst-Projekt INTRIGO INTERNAZIONALE KV 492 für die Bayerische Staatsoper München/Radialsystem V Berlin und TELEMONDIAL für Oper Dynamo West.  2012 folgt ONE DAY MORE/Extravaganza und Opération Spirituelle [RPM 45] für die Sophiensaele Berlin.


Johanna Peine

studierte Gesang an der Musikhochschule Köln. Nach dem Studium arbeitete sie als freiberufliche Sängerin im In- und Ausland (u.a im Bayreuther Festspielchor), hatte einen Lehrauftrag an der Universität zu Köln und hat eine Ausbildung zur Alexander-Technik-Lehrerin abgeschlossen. CD-  Runfunkaufnahmen hat sie beim WDR, SFB, BR u.a. gemacht mit Liedern von Eisler und Weill, Buxtehuden-Kantaten, Hörspielen etc.. Bei Cornelius L. Reid (New-York) hat sie sich über lange Zeit mit funktioneller Stimmentwicklung und Belcanto beschäftigt. Seit 2006 unterrichtet sie Stimmbildung im Theater "Ramba-Zamba" für Menschen mit Behinderung. Erfahrung als Gesangscoach hat sie bei "Neuer Tanz", "Wilhelm Groener", "TanzZeit", Martin Nachbar u.v.a. gesammelt.


Britta Pudelko

kam über eine Ausbildung im klassischen und Modernen Tanz u.a. am Alvin Ailey American Dance Center, New York zum zeitgenössischen Tanz. Großen Einfluss auf diese Entwicklung hatten die Studien mit Stephen Petronio, Jeremy Nelson, Luis Lara Malvacias, Susan Klein und Barbara Mahler. Sie tanzte u.a. für Bernard Baumgarten, Robert Poole, Christoph Winkler, Michael Clark. 1997 gründete sie zusammen mit Katrin Geller die Kompanie Pathfinders, für die sie bis 2000 drei Stücke erarbeitete. Seit 2001 ist sie Mitglied im Ensemble von Achim Freyer. 2004-2006 arbeitete sie als choreografische Assistentin und Tänzerin in London mit Akram Khan für die Produktion "MA", mit der sie auch auf Welttournee war. Seit 2008 ist sie regelmäßig als Gastdozentin für die Sascha Waltz Company tätig und unterrichtet im Studio LaborGras, Berlin. Im Dezember 2009 gründete sie zusammen mit Patricia Woltmann das Kollektiv Patty & Britty und die Impro-Gruppe grape shade mit Biliana Voutchkova, Ingo Reulecke und Klaus Jane.


Xavier Le Roy

holds a doctorate in molecular biology from the University of Montpellier, France, and has worked as a dancer and choreographer since 1991. He has performed with diverse companies and choreographers. From 1996 to 2003, he was artist-in-residence at the Podewil in Berlin. In 2007-2008 he was “Associated Artist” at Centre Chorégraphique National de Montpellier, France. In 2010 Le Roy is an Artist in Residence fellow at the MIT Program in Art Culture and Technology (Cambridge, MA). Through his solo works such as Self Unfinished (1998), Product of Circumstances (1999), Project (2003), Mouvements für Lachenmann (2005) he has opened new perspectives in the field of choreographic art. His latest works such as the solo "Le Sacre du Printemps" (2007), the group piece "low pieces" (2011), and "production" (2011), produce situations that explore the relationships between spectacors/visitors/performers and the production of subjectivities. In 2012 he premiered a piece for exhibition spaces, « retrospective » at the Tapiès Foundation-Barcelona and make a work for the exhibition project "12 rooms" at the Ruhr Trienale.

 

Maria F. Scaroni 

From Italian TV dance productions to release-based and post-modern dance techniques, from contact improvisation to literature studies and theoretical engagement, Maria F. Scaroni is moving through the complex network of learning and making dances since 1996. Scaroni’s works focus on the process of collaboration, plays with durational experiences and is featured by a crossbreeding between performance, choreography and installation. She is part of AADK Berlin and P.O.R.C.H., an independent training project. Currently in works by Meg Stuart, Tino Sehgal and Wilhelm Groener.


Marcus Steinweg

born 1971, is a German philosopher and artist based in Berlin. Books include:Bataille Maschine (2003), Subjektsingularitäten (2004), Behauptungsphilosophie (2006), Duras (with Rosemarie Trockel, 2008), Politik des Subjekts (2009), Aporien der Liebe (2010), Kunst und Philosophie (2012).

 

Ka Rustler

bildete sich an der Theaterschool for New Dance Development in Amsterdam zur Tänzerin und Choreographin aus. Sie absolvierte das vierjährige Zertifikatsprogramm Body-Mind Centering zur Körper- und Bewegungstherapeutin in den USA. Ihr Interesse liegt in der Verbindung traditioneller Tanztechniken, zeitgenössischer Bewegungsformen und persönlicher Körperforschung. Sie unterrichtet in In- und Ausland an privaten und staatlichen Institutionen. Ihre Choreographien für Bühne und Film wurden auf zahlreichen Festivals in Europa und den USA mit großem Erfolg gezeigt.

 

Joanna Warsza

is a curator on the cusp of the performing and visual arts. She graduated from the Warsaw Theater Academy and completed a postgraduate course at the University of Paris 8 dance department. She is a founder of the independent platform Laura Palmer Foundation (www.laura-palmer.pl). Joanna Warsza has worked mostly in the public realm, curating projects that examine social and political agendas, such as the invisibility of the Vietnamese community in Warsaw, the phenomenon of Israeli Youth Delegations to Poland, or the legacy of post-Soviet architecture in the Caucasus. Together with Krzysztof Wodiczko she runs a seminar on conflict, trauma and art at the Warsaw Higher School for Social Psychology as well as on the performativity in contemporary culture. She has realized projects with Berlin theater Hebbel am Ufer, Warsaw Museum of Modern Art, the AICA Armenia, the GeoAir Tbilisi, the Centre Pompidou or Biennale de Belleville, both in Paris, among others. She is an editor of Stadium-X – A Place That Never Was. Since the beginning of 2011 she has worked with Artur Żmijewski as co-curator of the 7th Berlin Biennale. Joanna Warsza lives and works in Berlin and Warsaw.


Anja Weber

Tänzerausbildung an der Iwanson-Schule München, M.A. phil. (Philosophie, Musik-, Theaterwissenschaft), Dipl.-Psych., Ärztin. Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes (M.A. phil. zur postmodernen Ästhetik Lyotards1993); biopsychologische und neurowissenschaftliche Mitarbeit (MPI Psychiatrie, LMU und TU München). Anja unterrichtet seit 1990 zeitgenössische Tanzformen und -pädagogik und arbeitet choreographisch an der Beziehung von zeitgenössischem Tanz zu anderen Kunstformen (v.a. elektronischer Musik und bildender Kunst); außerdem integrative Körperarbeit und Tanztherapie. Leitung des Arbeitskreis Neuroscience and Dance/Movement Research bei tamed e.V.; Lehraufträge u.a.: HZT Berlin, Seminar für Theater und Tanzwissenschaft (FU Berlin),  TanzZeit (Berlin) und Kultur und Schule (NRW), Seneca Intensiv/ Dock11-Berlin, tamed ZAM. Mitglied der Gesellschaft für Tanzforschung (GTF) und bei Eurolab e.V. (Laban-Bartenieff Bewegungsstudien). Veröffentlichungen zu Tanz und Neurowissenschaften, Tanzpädagogik, Tanzen mit Jugendlichen und Tanz als Therapie.

 

Alexandra Wellensiek

geb. 1971, studierte nach ihrer Tanzausbildung im Magisterstudiengang Kunstgeschichte und Romanistik an der Freien Universität in Berlin. Seit 2001 ist sie freiberuflich tätig und hatte mehrere Jahre im Auftrag der TanzWerkstatt Berlin die Produktionsleitung für die Tanzfestivals "Körperstimmen" und "Internationales Tanzfest Berlin - Tanz im August" inne. Seit 2003 arbeitet und produziert sie gemeinsam mit den ChoreographInnen Xavier Le Roy (bis 2009), Eszter Salamon, Antonia Baehr sowie Jana Unmüßig.


Dr. Stefanie Wenner

studied Philosophy, Sociology, Comparative Literature and Art History in Bologna, Cologne and Berlin. She wrote her Dissertation in Philosophy at „Graduiertenkolleg Körper-Inszenierungen“ at FU Berlin, has since then been working at University, at „Zentrum für Literaturforschung“, Berlin, and was a co-founder of Diskursive Poliklinik (DPK). Since 2001 she has been working as a curator mostly in theater and was a curator at Hebbel Am Ufer (HAU) from 2008 – 2012. Parallel to this she has been teaching at various universities. Currently she is preparing the Theater Biennial IMPULSE 2013 as a dramaturg and a curator. Publications include: „Vertikaler Horizont. Zur Transparenz des Offensichtlichen“ (2004) und „Kollektiv-Körper. Kunst und Politik von Verbindung“ (2003).


Sigal Zouk

born in Israel. She studied dance in Emek Yizrael dance school, and was a member of the ´Batsheva` ensemble (Artistic directors:Ohad Naharin,Naomi Perlov). 1997 she moved to Berlin and work with Helge musial, Joseph Timm, Luc Dunbary. 1999-2004 Sigal joined ´Sasha Waltz & guest´. 2005-2008 she worked with Meg Stuart in ´Replacment´, ´All together now`, as well as choreographic assistant in ´Maybe forever´ and ´Violet´ in 2011. Since 2007 she is working with Laurent Chetouane for numerous pices. Since 2011 teaching and give workshops in different places.