Petra Sabisch
>Petra Sabisch

Dr. Petra Sabisch arbeitet als Choreographin und Philosophin seit 2000 in Paris & Berlin. Neben ihrer künstlerischen Arbeit, hat Sabisch derzeit (2012) die Vertretungsprofessur für Tanzwissenschaft mit Leitung des MA "Choreographie und Performance" am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften der Universität Giessen übernommen.
Sabisch's Arbeit fokussiert Choreographie, Bewegung, Komposition und relationale Methoden mit Schwerpunkt auf Fragen der Wahrnehmung & Sinnempfindung (perception & sensation), sowie für Musik. Weitere Forschungsgebiete sind praktische Philosophie, die Geschichte und Bedeutung von experimentellen künstlerischen Strategien, sowie ästhetische Theorien, Deleuze Studies und Empirismus, Materialismus und Realismus.
Sabisch's jüngste künstlerische Arbeiten umfassen method, unplugged (2012 & 2010) und das Conversation Piece (2008), sowie zahlreiche künstlerische Zusammenarbeiten, z.B. mit Antonia Baehr, Jérôme Bel, Alice Chauchat, Laurent Goldring, Mette Ingvartsen und Mårten Spångberg.
Seit 2005 ist Sabisch in die Entwicklung des Performing Arts Forums PAF in Frankreich involviert, sowie in die Internet-Plattform Everybodys, die sich für den Austausch und die offene Zugänglichkeit bzw. Open-Source Verbreitung von Methoden innerhalb der Performing Arts einsetzt.
2010 erhielt Sabisch den englischen Doktor der Philosophie mit ihrer Dissertation Choreographing Relations. Practical Philosophy and Contemporary Choreography in the works of Baehr, Deleuze, Dominguez, Guattari, Le Roy and Salamon. Ihre Dissertation wurde 2011 mit dem Tanzwissenschaftspreis NRW vom Tanzarchiv Köln ausgezeichnet. Darüberhinaus lehrt Sabisch europaweit in Kunst- und Wissenschaftsinstitutionen (z.B. Université Paris 8, Tanzquartier Wien, University of Dance Stockholm, Hochschule für Musik und Tanz Köln, etc.)
"Mentoring ist für mich eine Chance, spezifische Tools and Methoden der Präsentation zu entwickeln auf der Grundlage eines spezifischen Dialogs, eines präzisen Feedbacks zur Wahrnehmung der Arbeit und einem methodologischen Erfahrungswissen."

Languages: Englisch, Französisch, Deutsch (Muttersprache). 

www.verandaproduction.net

 

Isabelle Schad
>Isabelle Schad

Isabelle Schad studierte von 1981 bis 1990 klassischen Tanz in Stuttgart. Im Anschluss tanzte sie sechs Jahre für verschiedene Ballettcompagnien, bevor sie Mitglied von Ultima Vez / Wim Vandekeybus in Brüssel wurde und mit Choreographen wie Olga Mesa, Angela Guerreiro, Felix Ruckert, Eszter Salamon arbeitet. Seit 1999 kreiert sie ihre eigenen choreographischen Arbeiten und Projekte, die in Theatern, Galerien und auf Festivals international gezeigt werden. Sie gründete 2003 zusammen mit Bruno Pocheron und Ben Anderson das internationale Künstlernetzwerk und Projekt Good Work. Sie ist Teil des Projektes Praticable von Alice Chauchat, Frédéric de Carlo, Frédéric Gies, Isabelle Schad und Odile Seitz. Seit einigen Jahren leitet sie auch Workshops, engagiert sich für die freie Tanzszene im Balkan und unterrichtet beim MA Choreographie am HZT Berlin. www.isabelle-schad.net

 

„Im Grunde überträgt sich hier in die Arbeitsweise, was für die Choreografin auch als ästhetisches Prinzip gilt: Das Ausloten des Dazwischens. So in ihrer Bewegungspraxis des Body-Mind Centering, als binnenkörperliche Kommunikation zwischen Organen, Knochen, Muskeln und Flüssigkeiten, die sie unter anderem gemeinsam im Künstler/innenverbund Praticable als Prinzip und Motor für das Generieren von Bewegungen als Basis setzt. Oder in ihren eigenen Projekten wie  „Unturtled“ (2009), eine Zusammenarbeit mit Laurent Goldring, in der Interimszustände von Form und Deformierung, Bewegungs-Entwurf und -

Überwältigung plastisch werden. In jenen Intervallen entfaltet sich Schads beständiges Forschen nach Tanzbewegungen, die nicht verortend fixieren und doch eine zwingende Notwendigkeit zeigen.“

(Susanne Foellmer für das Buch zur Tanzplattform Deutschland 2010)

 

 

Angela Schubot
>Angela Schubot

Angela Schubot

(Coming soon)

 

 

Odile Seitz
>Odile Seitz

Odile Seitz ist in 1973 in Frankreich geboren. Nachdem sie 1992 am Conservatoire national Supérieur de Lyon für Zeitgenösischen Tanz diplomiert wurde, arbeitete sie in der Compagnie Domonique Bagouet in Montpellier und mit Luc Bondy in der Schaubühne in Berlin in Die Stunde da wir nichts voneinander wußten von Peter Handke. Zwischen 1995 und 2001 arbeitete sie mit verschiedenen Choreographen wie Bernard Glandier, Odile Duboc, l’association les Carnets Bagouet, Olivia Granville, Frédéric Gies et Frédéric de Carlo. 1995 tanzt und choreographiert sie mit Frédéric Gies zusammen das Duett Because I love, 2000 tanzt und choreographiert sie das Solo Femme debout und wird diplomierte Tanzpädagogin.

Seit 2000 lebt Odile in Berlin und arbeitete bis 2003 mit Christoph Winkler. Seit 2002 unterrichtet sie Kinder und Tänzer in verschiedenen Berliner Schulen.  2005 gründet Odile Seitz gemeinsam mit Alice Chauchat, Frédéric De Carlo, Frédéric Gies und Isabelle Schad das Collectiv „Praticable“ und tanzt in der Gruppenversion von Dance (Praticable) von Frédéric Gies (Sophiensälle, Tanznacht Berlin und Kampnagel Hamburg). 2008 choreographiert sie zusammen mit Frédéric De Carlo das Duett The Partners (Praticable) (Aufführungen im HAU, in den Sophiensälen und Virchowsaal in Berlin und Kampnagel in Hamburg). 2009 inszenierte sie das Stück Aaah! (Praticable) für und mit Sonja Kandels (Aufführungen in den Sophiensällen in Berlin). Seit Oktober 2010 leitet sie die Wiederaufnahme von Dance (Praticable) mit Jungendlichen in der fabrik Potsdam, mit Aufführungen für die Potsdamer Tanztage im Mai und Juni 2010. Von März bis Mai 2010 ist sie Mentorin von der Choreographin Annick Pütz aus Luxembourg für ihr Solo „Seuil“ (Aufführungen in La Rotonde in Luxembourg in Mai 2010). In 2008 wird sie Somatic Movement Educator und seit 2009 setzt sie die Weiterbildung für Practicioner in Body-Mind Centering ® fort.

 

„Body-Mind Centering ®  basiert auf der Anatomie, Physiologie, Kinesiologie und Prinzipien der Entwicklung. Die verschieden Körpersysteme werden erforscht und über Bewegung und Berührung erfahren. Sie sind die Quelle unendlicher Bewegungsqualitäten, neuer Bewegungsmuster und erweiterter Möglichkeiten. Diese Arbeit bietet mir wertvolle Werkzeuge um eine choreographische Arbeit und ihre Bewegungsqualitäten und Zustände zu unterstützen. Diese Arbeit fordert die Bewegung aus dem inneren Körper heraus statt aus der Form. Der Platz als Mentorin verlangt von mir sowohl künstlerische, sensitive als auch pädagogische Fähigkeiten, die ich mit viel Freude ausübe. Die Wünsche und Visionen meines Partners zu hören und wahrzunehmen, sie zu respektieren und zu unterstützen und gleichzeitig konstruktive Feed-backs zu geben, ist aufregend und Quelle großer Freude.“

 

Irene Sieben
>Irene Sieben

 

Irene Sieben ist in Berlin geboren. Ausbildung zur Tänzerin und Tanzpädagogin bei Mary Wigman und Manja Chmièl. Tanzte u.a. in den ersten Avantgardegruppen der 1960er Jahre: Gruppe Neuer Tanz Berlin und Motion. Intensive Beschäftigung mit somatischen Lernmethoden (Gindler-Arbeit, Ideokinese, Eutonie, Alexander-Technik). Studien in Body-Mind Centering bei Bonnie Bainbridge Cohen (1986,1991 USA). Feldenkrais-Practitioner seit 1990. Mitbegründerin und Lehrerin der Tanz Tangente Berlin (seit 1981). Lehrauftrag für Angewandte Anatomie und Feldenkrais an der Universität der Künste Berlin (Studiengang Rhythmik/Musik und Bewegung). Arbeit als Journalistin seit 1969, als Autorin für Tanz und Bewegungsforschung für Tanzdrama, ballet-tanz, Tanzjournal, tanz, Contact Quarterly. Bücher u.a. „Das große Feldenkrais-Buch“ (Hugendubel/Randomhouse, mit A. Peters 2008). Coaching bei Rekonstruktionen von Wigman-Tänzen (mit Fabián Barba seit 2008). Movement Studies mit Amos Hetz und Tänzerin in seinen „Five Movement Adventures“ (seit 2009).

 

Peter Stamer
>Peter Stamer

 

Peter Stamer ist als Dramaturg, Mentor, Kurator und Performer tätig. Studium der Theaterwissenschaften an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. Ko-Direktor und Dramaturg für das Ballet des Nationaltheaters Mannheim (1993-1998). Kurator für Theorie am Tanzquartier Wien (2001). Dramaturg (u. a.) für die Theaterregisseurin Claudia Bosse (BELAGERUNG BARTLEBY, Berlin 2005) und den Choreografen Philipp Gehmacher (INCUBATOR, Wien/Berlin/Brüssel/Lyon 2004-2005, Buchpublikation INCUBATOR, Wien 2006). Ausgewählte Artikel für Magazine, Bücher und das Web. Stamers Projekte beschäftigen sich mit der Bedeutung des Diskurses im performativen Kontext.
Peter Stamer entwickelt Vortrags-Performance-Serien wie AT HOME (Wien 2005), SANS PAPIERS (Berlin 2006), HEAD ROOM – CHINESE WHISPERS – LES BOÎTES – YOU ARE HERE – LA CAJA NEGRA (Peking 2006, Wien 2006, Lyon 2008, Istanbul 2008, Gijon 2010 [mit Daniel Aschwanden]), PERSONALE (Wien 2006/2007), FROM DUSK TILL DAWN AND FURTHER (Wien 2010 [mit Silke Bake]).
Autor von CHINESE WHISPERS – Hörspiel (ORF, WDR, Deutschlandfunk), Installation und Performance (Wien 2006/2007, Stuttgart 2008, Berlin 2009 [mit Daniel Aschwanden]). Performative Installationen LES LANGUES DE MES TANTES (Bern 2006) und LOVERS’ DISCOURSES (Essen 2006 [mit Paz Rojo, Cristian Duarte]). Dramaturg und Dozent beim Festival YOUNG CHOREOGRAPHERS’ PROJECT (Peking 2007). Coaching für Projekte bei PARTS (Brüssel 2007), IMPULSTANZ (Wien 2007 & 2009) und NAGIBFESTIVAL (Maribor 2010). Mentor bei CNDB (Bukarest 2007 & 2009), APT („Advanced Performance Training“, Antwerpen 2008, Kortrijk 2009), DASARTS (Neot Semadar, Tel Aviv 2009). Künstlerischer Leiter bei der Tanzbiennale TANZNACHT BERLIN (Berlin 2008 & 2010) und beim Rechercheprojekt PRACTICE („Performative Research And Choreographic Tools In Contemporary Environments“, Berlin 2008). Künstlerischer Leiter des TV-Theaterprojekts DRAMA QUEENS (Wien 2009). Regisseur und Performer bei THE PATH OF MONEY (China 2008/2009, Peking/Berlin/Wien/Salzburg 2009/2010 [mit Daniel Aschwanden]).

 

Berit Stumpf
>Berit Stumpf

Berit Stumpf ist 30.05.1969 in Lich (Hessen) geboren. Sie studierte Angewandte Theaterwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen (Diplom 1997). Sie verbrachte Auslandssemester an der Nottingham Trent University im  Fach Creative Arts. Verschiedene Produktionen als Darstellerin mit den Regisseuren Einar   Schleef, Frank Moritz und René Pollesch. Regiekollaborationen mit Stefan Pucher und eigene Regiearbeiten. Sie ist Gründungsmitglied der Performancekollektive Gob Squad und She She Pop. Diverse Workshoperfahrungen und Lehraufträge/Vorträge im In- und Ausland.  

 

Seit 1997 lebe ich in Berlin und realisiere mit beiden Gruppen Projekte im Grenzbereichvon Theater, Performance, Kunst und Medien. Da Konzeption, Inszenierung und Darstellung   in unseren Arbeiten stets zusammenfallen, bin ich Expertin in kollektiven Arbeitsstrukturen   und interdisziplinären Entwicklungsprozessen, die die traditionelle Hierarchie von Autor,   Erzähler und Protagonist aufheben. Das kontinuierliche Moment unserer Arbeiten liegt in   der permanenten Neudefinition unserer Medien und Ausdrucksformen. Die Kollision von   Realität und theatralen Utopien, Alltagssituationen und formalem Regelwerk, markiert jedoch stets den Grundpfeiler unserer Arbeit. Meine Interessen und Schwerpunkte liegen in der   Theatralisierung von Alltagsorten, Partizipation mit Passanten und Publikum, der   Entwicklung von Spielstrukturen und der künstlerischen Verbindung aus Elementen von   Realität, Rhythmus, Regeln und Risiko.     

www.sheshepop.de  

www.gobsquad.com  

 

Doreen Uhlig
>Doreen Uhlig

Doreen Uhlig, geboren 1977 in Gera/ehemalige DDR, lebt in Berlin. Sie studierte Theaterwissenschaft sowie Kommunikations- und Medienwissenschaft in Leipzig und Wien, anschließend Freie Kunst mit Schwerpunkt Performance und Raumkonzepte bei Prof. Marina Abramović an der HBK Braunschweig.

Kommunikation als komplexer Moment der Öffnung auf eine andere Person und die damit einhergehende Möglichkeit der Verunsicherung, Verschiebung oder Überschreitung von Grenzen, inneren wie äußeren, sind das Thema ihrer medienübergreifenden Arbeiten. Das Unbestimmte, Oszillierende, oft sehr Emotionale solcher Grenz-Kontaktierungen wird in Uhligs Arbeiten mittels einer künstlerisch strengen Form transportiert.

Performances, Sound- und Videoinstallationen zeigte sie beispielsweise im ARCUS Project Moriya/Japan, im MARTa Herford und im PS1 New York. Kollaborative Arbeiten entstanden unter anderem mit einem Häftling, zuletzt veröffentlicht in der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst Berlin. Uhlig war Mitglied des Theatercombinat Wien („massakermykene“, chorische Theaterarbeit mit Texten von Brecht und Aischylos, Schlachthof St. Marx Wien) und arbeitete als Performerin mit Marina Abramović und Michel Laub zusammen („The Biography Remixed“, Festival D’Avignon, Festival RomaEuropa). Sie unterrichtet Performance-Kunst, zuletzt an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. 2009 betreute sie als Mentorin im HZT Masterstudiengang Solo/Dance/Authorship die Abschlussarbeit von Mirko Winkel. Doreen Uhlig bietet Mentoring insbesondere für jene Studierende des HZT an, die fur die Weiterentwicklung ihrer Arbeit nach genre- und medienubergreifenden Perspektiven suchen. www.doreenuhlig.com

 

Riki von Falken
>Riki von Falken

Riki von Falken arbeitet seit 1981 als Tänzerin und Choreographin in Berlin. Zwei Stipendien nutzte sie  zu Studienaufenthalten in New York, wo ihr die Arbeiten von Merce Cunningham, Trisha Brown, Jennifer Muller und Stephen Petrino entscheidende Impulse für ihren eigenen, tänzerischen Weg gaben.

Ab 1990, vor allem choreographisch tätig, entstehen mehrere Soloabende so u.a. im Theater am Halleschen Ufer „WHITE LINEN“ (2000), „WACH“ (2001) und „ONE MORE THAN ONE“ (2003). Bei den Berliner Festspielen leitete sie während des ‚Theatertreffens 2002’ den Workshop „Die Reduzierung der Bewegung oder wie aus wenig viel wird“. 2004 wurde sie für eine Zusammenarbeit mit dem Choreographen Amos Hetz nach Israel eingeladen. Ihr Trio „EINE BEGEGNUNG ZWISCHEN UNGLEICHEN“ hatte 2005 in der ‚Akademie der Künste’ Berlin Premiere. „The Geometry of Separation“, wurde im Mai 2009 im Radialsystem V in Berlin uraufgeführt.  Anfang des Jahres 2010 unterrichtete Riki von Falken auf Einladung des Goethe Institutes und der ASWARA University 3 Monate in Kuala Lumpur Choreografie und modern dance. Im Herbst 2010 arbeitet sie als Gastchoreografin für die Southern Lights Company in Neuseeland. 

Meine Arbeit als Mentor verstehe ich als eine Hilfestellung in der Erforschung des eigenen Körpers im Kontext zur eigenen Geschichte:

Wie kann das eigene Bewegungsmaterial reduziert werden, bis zu einem Moment,

wo die  Zuordnungen aufgebrochen und wieder neu zusammengesetzt werden.

Wie bringe ich mich aus einer  Konstruktion  in eine ‚Instabilität’ (Unsicherheit), um einer  eigenen Logik von Konstruktion oder Architektur oder Kompositorischem Moment zu folgen. www.rikivonfalken.com

 

Jeremy Wade
>Jeremy Wade

Jeremy Wade ist ein amerikanischer Choreograf/Tänzer und lebt in Berlin. Im Jahr 2000 erwarb er einen Abschluss an der School For New Dance Development. Im Februar 2006 wurde im Dance Theater Workshop in New York City sein erstes abendfüllendes Stück „Glory“ uraufgeführt, für das er einen New York Bessie Award erhielt. Seither lebt Wade in Berlin und arbeitet eng mit dem Hebbel Theater, Produktionsmanagerin Barbara Greiner, Dramaturg Eike Wittrock und Komponist Brendan Dougherty zusammen. Seine jüngsten Performancearbeiten sind „…and pulled out their hair“ (2007), „Throwing Rainbows Up“ (2008), „I Offer My Self To Thee“ (2009) und „There Is No End To More“ (2010).

 

Wade lehrt eine dekonstruktive Herangehensweise an die Exploration, Improvisation und Komposition und bezieht daraus eine Fülle von Inspirationen. Derzeit bietet er drei Workshops an: „Articulating Disorientation“, „Solidity is just a phase“ und „What is a thing“. Diese intensiven Events sind ein direktes Resultat der körperlichen und theoretischen Praktiken, die er im Rahmen der choreografischen Recherche und der anschließenden Schaffung seiner Stücke entwickelt. 

Neben der Lehrtätigkeit und der Entwicklung von Performances hat sich Wade seit jeher für die Kuratierung, Produktion und Veranstaltung ekstatischer Events interessiert. Dieses Interesse an der Kuratorenarbeit entwickelte sich aus früheren Erfahrungen: Anfang der 90er betätigte er sich als engagierter Veranstalter zahlreicher Partys und Clubs in New York City, und 2003 wurde er Mitgründer von Chez Bushwick, einem Live-/Work-Loft für darstellende Kunst im industriegeprägten Viertel Bushwick in Brooklyn. Anfang 2009 kuratierte Wade mit Meg Stuart, Eike Wittrock und Brendan Dougherty das Festival „Politics of Ecstasy“ im Theater Hebbel am Ufer. Derzeit kuratiert Wade eine schwule Performance-Serie mit dem Titel „Creature Feature“ für BASSO, Berlin.

Interessens-/Spezialgebiete:

Bewegungserforschung/-improvisation, performatives Schreiben, Lecture Demonstration, Erstellung von Storyboards für Mediated Events, Kuratierung

www.jeremywade.de

http://www.youtube.com/user/JeremyWadeChannel

 

Mariola Groener
>Mariola Groener
Günther Wilhelm
>Günther Wilhelm

WILHELMGROENER Seit 2001 verbinden die bildende Künstlerin Mariola Groener und TänzerChoreograf Günther Wilhelm ihre Namen und Künste zu ihrem Alter Ego WILHELM GROENER.

Ein Dutzend Stücke sind seitdem entstanden, in denen das Duo Tanz, Installation und visuelle Medien verbindet.

Ihre Arbeiten positionieren den Körper als Volumen, Form und Medium für physisch-psychische Transformationen vor dem Hintergrund soziokultureller Prozesse.

Seit 2001 entwerfen sie neben ihren Bühnenarbeiten sukzessive das raumbezogene Performanceprojekt 33 SKIZZEN.

“Von Bild- und Bewegungskunst gleichermaßen her gedacht, schaffen WILHELM GROENER immer wieder überraschende Rauminstallationen und stellen theatrale Vereinbarungen auf den Prüfstand”. (Katja Schneider, Publikation Tanzplattform 2010)

 

Günther Wilhelm, in München aufgewachsen, bildete sich in unterschiedlichen Tanzdisziplinen aus. Er war langjähriges Mitglied von VA Wölfl NEUER TANZ und arbeitete u.a. auch  mit der japanischen Mulitmedia-Gruppe dump type.

Mariola Groener, in Zabrze/ Polen geboren, wuchs in München auf. Sie studierte Fotografie und Audiovisuelle Medien an der Universität Essen/Folkwang. Ihre Arbeiten stellt Sie im In- und Ausland aus und ist Mitbegründerin des Projektraums „forever and a day Büro”. 

www.WILHELMGROENER.net 

 

Christoph Winkler
>Christoph Winkler

Christoph Winkler studierte Choreografie an der Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch” und arbeitet seit 1998 freischaffend in  Berlin. Er erhielt unter anderem Einladungen nach Nancy, zur Tanzplattform Deutschland, zu ImPulsTanz Wien und zu den Rencontres  Chorégraphiques Internationales de Seine-Saint-Denis (Paris). Er war lange Jahre Artist-in-Residence der Tanzfabrik Berlin. Seine Arbeiten wurden unter anderem auf der “Dance Celebration” in Lyon gezeigt oder entstanden in Zusammenarbeit mit dem Staatsballet Berlin. BERLIN GOGOS, Agentur  für zeitgenössischen GoGo Tanz, läuft erfolgreich seit 2007 in verschiedenen Formaten. Auftragsarbeiten entwickelte er unter anderem für das Theater Görlitz, Toronto Dance Theatre und 2010 für die ëd-Compagnie (Sankt Petersburg) im Rahmen des Intradance-Projekts und der Association Rezodanse Alexandria, Ägypten. Christoph Winkler arbeitet kontinuierlich mit den sophiensaelen Berlin zusammen, wo unter anderem 2008 “Tales of the Funky”, ein Stück mit jungen Tänzern über Hip-Hop, Kommerz und Casting Shows premierte. Diese Arbeit mit jungen Tänzern setzte er seitdem in “Saal A” (2008) und „A Taste of Ra“ (2010) fort. Mit “Posed” (2008) begann eine neue Reihe an Arbeiten, die den Performance-Begriff hinterfragen und Ende 2009 mit “Eine Geschichte” weiterentwickelt wurde. www.christoph-winkler.info

 

Maren Witte
>Maren Witte

Dr. Maren Witte, Tanzwissenschaftlerin und Tanzdramaturgin. 1993-2000 Studium der Literatur- und Kulturwissenschaft in Freiburg und Berlin. Anschließend Lehr- und Forschungsaufenthalt in San Francisco/UC Berkeley (USA). 2004 Promotion am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit über die Wahrnehmung und Wirkung von Bewegung im Theater Robert Wilsons (2007 im LIT Verlag erschienen). 2004 -2006 wissenschafltiche Mitarbeit an der Universität Hamburg im Rahmen einer soziologischen Studie über Tango und Salsa. Seit 2007 freie Dramaturgin und Tanzwissenschaftlerin in Berlin. Spezialisierung auf Methoden und Formate der Vermittlung von Tanz und Performance. 2009 Gründung der Initiative TanzScout Berlin www.tanzscoutberlin.de. 2008 und 2009 erstes künstlerisches Projekt zum Thema „Grace – Über Anmut und Gnade“ mit 2 Residenzen und 4 Aufführungen an der fabrik Potsdam, Tanzfabrik Berlin, Dock 11 Studios und Schloss Bröllin. Kontinuierliches Training in verschiedenen Bewegungs- und Tanztechniken wie Release Technique, Contact Improvisation, Capoeira, Tango Argentino und Yoga.

 

Nicolas Y Galeazzi
>Nicolas Y Galeazzi

Nicolas Y Galeazzi nutzt die Performance als Forschungsinstrument. Sein Schaffen konzentriert sich auf die Entwicklung sozialer Diskurse durch künstlerische Forschungsprojekte und artikuliert sich in Form von Konzepten, Installationen, Performances und Gedrucktem.

Nach seinem Regiestudium in Zürich (ZHdK) arbeitete Galeazzi als Schauspieler, Regisseur, Bühnenbildner und Musiker im Theaterkontext. Daraus entstand das Bedürfnis, nach einer Umverteilung der Verantwortlichkeiten für das „Kunstwerk“ zu suchen und neue Modelle für die künstlerische Zusammenarbeit und Verbreitung von Kunst zu entwickeln.

Galeazzi entwickelt performative Rahmenkonzepte für die künstlerische Forschung, die dem Publikum die Möglichkeit geben, mit politischen und sozialen Bedingungen zu experimentieren. Er bezeichnet solche Events als Mise-en-Discourse.

In Zusammenarbeit mit mehreren Künstlerkollektiven, darunter GASTSTUBE°performance und dem Berliner n@work EMANUELLE, hat Galeazzi mehrere langfristige Performance-Projekte in internationalen Kontexten entwickelt.

Nach zehnjährigem praktischem Kunstengagement untersuchte Galeazzi in dem MA-Studiengang Contemporary Art Practices and Dissemination am Dartington College of Arts (UK) die theoretische Seite seiner Praxis.

Derzeit entwickelt er gemeinsam mit Joël Verwimp das COYOTL Yournal under Verlegt Verlag - ein verteiltes Journal in einem nicht-verhandelten Raum für gedruckte Performance.

Galeazzi ist Mitglied des Lehrkörpers für das künstlerische Ausbildungsprogramm a.pt (Advanced Performance Training) in Antwerpen und Tutor in der Berliner Kunstfabrik am Flutgraben.

 

Siegmar Zacharias
>Siegmar Zacharias

Die Arbeiten von Siegmar Zacharias  (RO/D) entwickeln Formate von Multimedia-, Theater-, und Lecture-Performances, die sich mit der Position des Zuschauers, Formen der Partizipation und des Zusammenseins beschäftigen. Sie bewegen sich zwischen DoItYourself low tech and high tech, Philosophie und Sinnlichkeit, Humor und Labor.  Ihre Arbeiten wurden in Theatern, Galerien, Gewächshäusern, clubs, im Wald und hoch oben im Himmel gezeigt. Neuere Arbeiten sind u.a. SuperPower – die Rockoper (HAU), SWEAT-The Movie, (Impulstanz, Wien), Pavillion of Hot Air and Hopes (Festspielhaus Hellerau), You & Me together. My first...(STUK/ Vooruit/ GrandTheater, Groningen, Huis aan de Werf, Utrecht), fear_lab (sophiensaele Berlin), Zero (Timbuktu), Dracula 89/03 (sophiensaele).

Sie war Co-Kuratorin für den Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen von Hannah Hurtzig und Teil des Kollaborationsprojektes zwischen Architekten und Performance Künstlern International Festival THE THEATRE für den Steirischen Herbst 2007. Sie ist Gründungsmitglied der Gruppe SXS Enterprise.

Siegmar studierte Philosophie und Komparatistik in Berlin und London. Und Performance Art bei DasArts Amsterdam.

Arbeitsstipendien: Steirischer Herbst, Graz; Perth Institute of Contemporary Art; Critical Path, Sydney; STUK, Leuven; Huis aan de Werf, Utrecht; Grandtheater, Groningen; Timbuktu, Mali.

Lehraufträge: Konzeptentwicklung, live art, contemporary performance practice: Masters of Choreography, University College of Dance and Circus in Stockholm; Folkwang Hochschule Essen; DasArts / Master of Theater, Amsterdam. Sie unterrichtet Rhetorik und Kommunikation in der freien Wirtschaft. www.sxsenterprise.com