Ingo Keil
>Ingo Keil

Ingo Keil | accidental poetry | Nach einer mäandernden Reise durch Mathematik, Grafik und Medienaktivismus studierte Ingo Keil in Berlin modernen Tanz, an der SEAD in Salzburg zeitgenössischen Tanz und an der Norwegischen Theaterakademie zeitgenössisches Theater und Performance-Entwicklung. An der DanceUnlimited Arnhem hat er einen MA-Grad im Fach Choreografie erworben.

 

Ingo Keil hat an Performances mitgewirkt, mit Butoh-Kas getanzt, eigene Choreografien entwickelt und sowohl in klassischen als auch zeitgenössischen Opernproduktionen getanzt. In den letzten Jahren brachten ihn seine Forschungen zur offenen Komposition, die er als Collage aus verschiedenen Framings und Genres gestaltet.

 

Gespeist aus seinem vielfältigen Background, der von der Computerprogrammierung über das Theater bis hin zu Schauspiel und Tanz reicht, sind Keils Arbeiten oft zwischen verschiedenen Genres und Körper-Framings angesiedelt. Die Bezugslinie und künstlerische Heimat bleibt dabei jedoch stets der Tanz.

In seinen jüngsten Arbeiten und Kollaborationen erkundet Keil die verschwimmenden Grenzen zwischen dem demarkierten Performance-Bereich und seinen Überlappungen mit dem Alltäglichen. So etwa in der Dauer-Performance-Tanzinstallation exception state of; in MIRRORS, einer randomisierten Endlos-Tanz-Videoinstallation, die sich mit der Neudefinition von Zeit und ihren Auswirkungen auf den Blick beschäftigt; und BARDO, einem performativen Tanzstück, das über sich selbst lehrt und sich dabei seiner eigenen Mittel beraubt. www.ingokeil.net 

 

Nach dem Abschluss eines Biologiestudiums in Göttingen, absolvierte Andrea Keiz eine Ausbildung zur Lehrerin für Tanzimprovisation, über die sie Zugang zu Contact Improvisation, zeitgenössischen Tanztechniken und Körperarbeit fand. Sie arbeitete zunächst einige Jahre im Tanzbereich im nationalen und internationalen Kontext und begann dann mit Video, einem der Bewegung verbundenem Medium, zu arbeiten. 1995 zog sie nach Berlin. Ihr Wissen im Umgang mit Improvisation hat sich seitdem ständig erweitert.

 

Seit 2000 arbeitet sie im Bereich der Videodokumentation (Aufzeichnung und Schnitt) zeitgenössischen Tanzes in Berlin, bis 2010 hauptsächlich im Auftrag des Mime Centrum Berlin. Darüber hinaus realisiert Andrea Keiz Festivaldokumentationen, Beiträge zur Ausbildung, Live Videos und Fotoarbeiten in Performances, sowie künstlerische Arbeiten im und außerhalb des Bühnenraums.

Sie unterstützt Studierende in Fragen der filmischen Dokumentation und unterrichtet Workshops im Bereich Wahrnehmung und Video//Dance.

 

Xavier Le Roy
>Xavier Le Roy

Xavier Le Roy hat an der Universität von Montpellier (Frankreich) im Fach Molekularbiologie promoviert und ist seit 1991 als Tänzer und Choreograf tätig. Er hat mit verschiedenen Companies und Choreografen zusammengearbeitet. Von 1996 bis 2003 war Le Roy als Artist-in-Residence am Podewil in Berlin zu Gast. 2007 – 2008 war er „Associated Artist“ am Centre Chorégraphique National de Montpellier, Frankreich. 2010 wurde er als Artist-in-Residence Fellow zu dem MIT-Programm „Art Culture and Technology“ (Cambridge, MA) eingeladen. Mit seinen Solo-Choreografien wie „Self Unfinished“ (1998) und „Product of Circumstances“ (1999) hat er dem Tanz neue Perspektiven eröffnet, und sein radikaler Ansatz hat den akademischen Diskurs über die Körperkunst und Choreografie radikalisiert. Le Roy entwickelt seine Arbeiten nach Art eines Forschers und fokussiert dabei gleichzeitig auf die Beziehungen zwischen Prozess und Produkt und seine eigene Verstrickung in diesen Prozess. Er initiiert regelmäßig Projekte, die Produktionsweisen, Kollaboration und die Bedingungen der Gruppenarbeit hinterfragen, so etwa „E.X.T.E.N.S.I.O.N.S.“ (1999-2000), „Project“ (2003) und „6 Months 1 Location“ (2008). In seinen jüngsten Arbeiten, zu denen die Soli „Le Sacre du Printemps“ (2007) und „Product of Other Circumstances“ (2009) sowie das Gruppenstück „Floor Pieces“ (2009) zählen, werden die unterschiedlichen Formen der Beziehung zwischen Zuschauern und Aufführenden eingehender untersucht.

www.insituproductions.net  www.xavierleroy.com

 

Eva Meyer-Keller
>Eva Meyer-Keller

Eva Meyer-Keller (Deutschland / Schweden, 1972) arbeitet an der Schnittstelle von darstellender und bildender Kunst und hat ihre Arbeiten im Kontext von Festivals, Kunstgalerien und Theatern in ganz Europa, Amerika, Asien und Australien präsentiert.

Bevor sie an der School for New Dance Development (SNDO) in Amsterdam ein Studium für Tanz und Choreografie abschloss, studierte sie Fotografie und bildende Kunst in Berlin (HdK) und London (Central St. Martins und Kings College). Sie lebt und arbeitet in Berlin.

 

Eva Meyer-Kellers Arbeit ist vielseitig: Sie präsentiert ihre Performances, entwickelt auf internationaler Ebene Projekte mit anderen Künstlern, tanzt für andere Choreografen und realisiert Videoarbeiten. Neben der Entwicklung eigener Arbeiten war sie an Projekten von Baktruppen, Jérôme Bel und Christine de Smedt / Les Ballets C de la B. beteiligt.

 

„Meine Performances und Videoarbeiten zeichnen sich durch die Liebe zu kleinsten Details aus. Ich schaffe sie mithilfe von Alltagsgegenständen aus meiner unmittelbaren Umgebung; Dingen, die ich zu Hause, im Supermarkt oder im Werkzeugschuppen finde. Mit diesen Dingen entwickle ich präzise Plots, die der Zuschauer erst nur sieht und auf die er dann mit seiner Vorstellungskraft eigene Erfahrungen und Kenntnisse projiziert. Erst in diesem Augenblick kann sich die ganze Wirkung der Performance entfalten.“ www.evamk.de

 

Andreas Müller
>Andreas Müller

Andreas Albert Müller (Berlin) tanzt, performt, choreografiert, unterrichtet, coacht, textet und singt mit Bo Wiget im Kunstliedsystem Beide Messies. Über viele Jahre hatte er Unterricht in zeitgenössischen Tanztechniken, Release, (Contact-) Improvisation, überwiegend an der tanzfabrik.

 

Seine Performance-Praxis begann in den späten Achtzigern und durchkreuzte Amateurtheater, Zirkus, politisch motivitierte Happenings, Kleinkunst, Galerien, Film, Video, Tanz und Theater...

 

Dabei hat er u.a. mit Meg Stuart/DAMAGED GOODS, Boris Charmatz, TWO FISH, Angela Schubot, Lucia Glass, UNOS UNITED/ Volker März, Bernadette LaHengst, PeterLicht/ S.E. Struck, Monica Gomis, Matthias Härenstam, Jess Curtis/gravity, Dieter Heitkamp, cultura Hildesheim, Maik Riebort, Lole Gessler, A. Keiz, C. Mauch und F. Plafki gearbeitet. Mit Josephine Evrard entstanden zwischen 1998 und 2003 diverse Stücke, darunter der schwamm.

 

2004 erhielt Müller vom Senat Berlin ein Einzelstipendium, das er für einen Stimm- und Gesangsworkshop am Roy-Hart-Theatre in Frankreich einsetzte. Müller ist Mitbegründer des hyperdisziplinären Ensembles happysystem.

 

2007 begann die einflussreiche Zusammenarbeit mit Rosalind Crisp. An ihr „the d a n s e project“ anknüpfend entstanden Soloarbeiten  (FREEDOM:EXTREME HUMAN BEHAVIOUR ), sowie der ca. sechsstündige Marathon für einen Mann und eine Frau „THEY STILL SHOOT HORSES.“

 

Anja Müller
>Anja Müller

Anja Müller lebt als Performerin und Choreografin in Berlin. Nach ihrer Ausbildung in Zeitgenössischem Tanz in Berlin studierte sie Choreografie und Neue Medien im Masterstudiengang an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten. Ihr Interesse gilt der Vermischung von Tanz mit anderen Disziplinen und Formaten wie z.B. Filmen, Comic Strips und Konzerten. Sie ist Teil der Künstlerinitiative ‘Sweet & Tender Collaborations’ und interessiert sich für Kollaboration als Arbeitsweise und als fruchtbare Methode des Austausches. So arbeitet sie auch in weiteren unterschiedlichen Kollaborationen, und ist z.B. Teil des Performance-Kollektivs Deter/Müller/Martini.  Als Tänzerin und Performerin arbeitete sie unter anderem mit Meg Stuart, cena11, dumb type, Gui Garrido und Aitana Cordero.  

 

Sybille Müller
>Sybille Müller

Sybille Müller ist Tänzerin, Choreographin und Tanzpädagogin und lebt in Berlin. Tanz studierte sie von 1995-2000 an der Rotterdamse Dansacademy (RDA). 2005 erhielt sie ein Stipendium für das danceWeb-Programm in Wien. Eigene Stücke (Auswahl): Unstable (2008) zusammen mit dem Bildhauer Florian Bach, CORE - Maßarbeit, ein Duett für zwei “unbekannte Tänzerinnen” im Rahmen einer Residenz des ada-Studios Berlin. Bauen nach Katastrophen (2009) in Kollaboration mit Eva Meyer -Keller und layer #1(2010) ein Tanzsolo entstanden in Zusammenarbeit mit dem Musiker Laurent Dailleau.

In 2010 ist aus dem Filmmaterial des Projekts Bauen nach Katastrophen noch der Film „Von Menschen gemacht“ entstanden.

Neben eigenen Arbeiten wirkte sie in Projekten von Eva Meyer-Keller, Isabelle Schad, Martin Nachbar, deufert&plischke, Samir Akika, TWO FiSH und Colette Sadler mit.

 

Momentan arbeitet sie an dem Forschungsprojekt „Understanding Interaffectivity“ am Exzellenzcluster Languages Of Emotions an der FU. Dort wird die Frage untersucht, ob Tanz Empathie fördert. Außerdem studiert sie Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin.

 

An Bewegung interessiert mich Entschleunigung.

Wie kann Bewegung/Tanz einen Prozess, einen Denk-Prozess bei dem Zuschauer anstoßen, der verunsichert, der in Frage stellt, wie wir uns und die Welt/Umgebung wahrnehmen. Durch die Kollaboration mit Eva Meyer-Keller habe ich mich sehr viel mit Gebrauchgegenständen (Dingen) und Katastrophen auseinandergesetzt, wofür diese stehen, was man damit machen kann und welche Assoziationswelten damit in Verbindung gebracht werden. Diese Assoziationsarbeit ist ein Teil meiner Praxis geworden, genauso wie die Suche nach „bewegtem Denken“ in den Medienwissenschaften.

 

Martin Nachbar
>Martin Nachbar

Martin Nachbar, 1971, ist Choreograph und Performer. In dem Versuch, seine Praxis und ihre möglichen Verbindungen zur Theorie besser zu verstehen, schreibt er auch über seine Arbeit. Seine Herangehensweise an Choreografie, Tanz und Performance geht von der Idee aus, dass Denken vor seiner Formulierung stattfindet und sich sowohl in Sprache als auch in Bewegung materialisieren kann. Nachbars Arbeiten umfassen die langjährige Untersuchung und Rekonstruktion von Dore Hoyers Affectos humanos, ein Duett mit seinem Vater und Kollaborationen mit den Choreographen Thomas Plischke, Jochen Roller und Martine Pisani sowie mit dem Komponisten Benjamin Schweitzer. Seine Arbeiten touren international. Seine Texte werden in Magazinen und Büchern veröffentlicht. Er unterrichtet und begleitet choreographische Prozesse seit mehreren Jahren. Seine Ansatz für die Arbeit als Mentor basiert auf der oben erwähnten Idee: Choreographie als Denk- und Wahrnehmungsprozess, der sich in Gefühlen, Bewegung, Sprache und anderen Elementen manifestiert. Während der Proben entsteht eine Praxis, während der jede Manifestation ihre eigene Wichtigkeit zum gegebenen Zeitpunkt hat. Bewusstheit für das Entstehen dieser Praxis hilft, die Fähigkeit zur Navigation im Prozess zu entwickeln, die entstehenden Materialien zu beurteilen und auszuwählen, und am Ende die ausgewählten Elemente so zu koordinieren, dass sie den Prozess adäquat zum Ausdruck bringen.

 

 

Victoria Pérez Royo
>Victoria Pérez Royo

Victoria Pérez Royo. (Berlin / Madrid) Performance- und Tanzwissenschaftlerin aus Spanien. PhD in Philosophie (Ästhetik und Kunstheorie) mit der Dissertationsarbeit “Tanz und Technologie. Interaktionsmodelle”, Koordinatorin des MA Performing arts Practice and Visual Culture (Madrid) und Miltglied der Forschungsgruppe ARTEA (http://arte-a.org/en). Lehrbeauftragte bei der EUV Frankfurt (Oder) seit 2003 und guest professor in Madrid (UAH), Cuenca (UCLM), Dresden (Palucca) and Zaragoza (UZ). Koordinatorin des internationalen Symposiums “Dance in context / dance and architecture” (Berlin 2007). Herausbegerin von Practice and research. Cairon. Journal of dance Studies (Madrid, 2010) und ¡A bailar a la calle! Danza contemporánea, espacio público y arquitectura, (Salamanca, 2008) (Tanz auf der Straße. Zeigenössischer Tanz, öffentlicher raum und Architektur). Aktuelle Forschungsschwerpunkte:·      Historizationsprozesse: Intertextuelle Praxis, Rekonstruktion und Appropriation. ·      Künstlerische Forschung im Tanz: Praxis-basierte Forschung, Intermedialität, Erkundung der Grenzen von Tanz und Choreographie. ·      Tanz und Kontext: Öffentlicher und urbaner Raum, sozialer Kontext, Tanz und Architektur.http://arte-a.org/en/node/239

 

Bruno Pocheron
>Bruno Pocheron

Bruno Pocheron (geboren 1968) hat in Frankreich bildende Kunst studiert, lebt in Berlin und arbeitet an vielen Orten.

Er ist international als technischer Direktor, Lichtdesigner, Bühnenbildner, Sounddesigner und Performer tätig, insbesondere in Zusammenarbeit mit Isabelle Schad, Christine De Smedt, Lilia Mestre, Davis Freeman, Eszter Salamon, Marten Spangberg, Alice Chauchat, Alix Eynaudi, Juan Dominguez, Xavier Le Roy, Anne Juren, Martin Nachbar, An Kaler, Sasa Bozic und Lito Walkey.

 

Mit Isabelle Schad und Ben Anderson hat er das kollaborative Framework Good Work initiiert, das sich mit der Darstellung und Wahrnehmung des Körpers auf der Bühne und in der Gesellschaft auseinandersetzt. Resultate von Good Work waren Performances mit Künstlern wie Martin Bélanger, Nuno Bizarro, Frédéric Gies, Hanna Hedman, Olivier Heinry, Benoît Lachambre und Manuel Pelmus.

 

Derzeit wirkt Pocheron an Projekten mit Isabelle Schad (Unturtled, Glazba/Musik), Judith Depaule (Corps de Femme Series), Anne Juren (Magical) und Jana Unmüssig (Ast Im Auge) mit. Bruno Pocheron ist Mitorganisator von Wiesen55, einem entstehenden kollektiven Arbeitsort in Berlin-Wedding, und von Gangplank, einem kooperativen Netzwerk, das sich mit intermedialer Kommunikation, den Beziehungen zwischen Technologie und Kunst sowie den Überschneidungen zwischen den verschiedenen Bereichen beschäftigt, die für die zeitgenössische Performancekunst von Bedeutung sind. Pocheron entwickelt quelloffene Schnittstellen, die eine fließende Kommunikation zwischen Licht, Klang und Video ermöglichen, und erforscht die dramaturgischen Wirkungen dieser Elemente.

 

 

 

Gabriele Reuter
>Gabriele Reuter

Gabriele Reuter ist Tanzkünstlerin und lebt in Berlin und Nottingham. 

Als Performerin und Lehrerin konzentriert sie sich vor allem auf die Improvisation in der Performance und auf eine Körperlichkeit, die Bewegung, Stimme und Text umschließt. Als Tanzlehrerin interessiert sich Gabriele Reuter für die Herstellung von Wechselbeziehungen zwischen technischen Informationen aus dem zeitgenössischen Tanz und der Kontaktimprovisation. Sie hat eine Reihe von Solowerken, Performance-Vorlesungen und ortsspezifischen Performances entwickelt und gemeinsam mit anderen Künstlern in verschiedenen Medien gearbeitet (Fotografie, Musik, Multimedia). Als choreografische Mentorin hat Gabriele Reuter an Theater- und Tanzprojekten im UK und in Deutschland mitgewirkt. Zudem verfügt sie über 10 Jahre Erfahrung als Projektmanagerin und  künstlerische Administratorin im Bereich Tanz. Gabriele Reuter hat an der De Montfort University und der London Contemporary Dance School zeitgenössischen Tanz und Kunstmanagement studiert, bevor sie 2001 mit der Entwicklung eigener Werke und Kooperationen begann. Im Rahmen des Artists-in-Residence-Programms von Tanzplan Deutschland in der fabrik Potsdam wurde Reuter von 2006 bis 2008 viermal eingeladen, um zusammen mit der Choreografin Donatella Cabras das interaktive Tanzstück Relay zu erarbeiten. Gabriele Reuters Solo Inventory/(Räumung) wurde 2008 beim nottdance festival in Nottingham uraufgeführt und anschließend international gezeigt. www.gabrielereuter.de

 

Jochen Roller
>Jochen Roller

Jochen Roller, geboren 1971 in Berlin, lebt und arbeitet als Choreograf, Tänzer und Perfomancekünstler in Berlin. Nach einer klassischen Ballettausbildung studierte er Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und Choreografie am Laban Centre in London. Seit 1997 entstanden zahlreiche Tanz- und Performanceprojekte, unter anderem die Solo-Trilogie perform performing (2002 – 2004), die Gruppenstücke Around the World (2002) und mindgarden (2004) und die Duette mnemonic nonstop (2005), Basically I don’t but actually I do. (2009) und – VOID – (2010). Als Dozent für Choreografie und Performance unterrichtet er unter anderem an der Universität Hamburg, der FU Berlin, an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln und am Lasalle College Singapur. Von 2007 bis 2010 kuratierte er das saisonale Tanzprogramm von Kampnagel in Hamburg. In Planung ist das Musical For here or to go? in Zusammenarbeit mit Monica Antezana sowie das Gruppenstück Die, Alan Miller, die and rot in hell! German, English, French. www.jochenroller.de

 

Jutta Hell und Dieter Baumann
>Jutta Hell und Dieter Baumann

Jutta Hell und Dieter Baumnann (Rubato). Seit 25 Jahren arbeiten sie als Tanzcompagnie Rubato zusammen. Bis jetzt haben sie 45 abendfüllende Stücke entwickelt und sind um die ganze Welt getourt. Viele Arbeiten realisierten sie in den USA, Ost-Europa und China mit unterschiedlichen Gruppen und Künstlerkonstellationen. Wichtige Einflüsse ihrer Arbeit sind: Laban – Ausbildung in London, BMC bei Bonnie Bainbridge Cohen in den USA und die intensive Zusammenarbeit mit Gerhard Bohner.

 

Uns interessiert der Körper als Objekt und Subjekt, in seiner Abhängigkeit von kulturellen, gesellschaftlichen, politischen  Bedingungen. Narration, Abstraktion, Emotion sind Begriffe die für uns grundsätzlich in jede choreografische Arbeit einfließen. Jedes Projekt hat für uns seine eigenen Regeln, und ästhetischen Parameter. Diese anhand des Themas immer wieder zu er-finden und zu definieren ist Teil unserer Arbeitsweise. Genauigkeit, Klarheit in der Intention, Intensität in der Recherche, Disziplin beim ...immer wieder... sind Arbeitsprinzipien die unsere Prozesse leiten.

 

Wichtig: jede gute Arbeit wird unterfüttert von einer intensiven Neugierde und vom Spaß am Prozess und Spaß miteinander.  www.tanzcompagnie-rubato.de http://tanzcompagnie-rubato.posterous.com