Laurent Chétouane

Laurent Chétouane (geb. 1973 in Soyaux/ Frankreich) absolvierte nach einem Ingenieur­studium ein Studium der Theaterwissenschaft an der Sorbonne und der Theaterregie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/M. Seit 2000 zahlreiche Inszenierungen an großen Bühnen u. a. in Hamburg, München, Weimar, Köln, Athen, Oslo. Ende August 2010 Premiere von „Nora oder ein Puppenheim“ am Nationaltheatret Oslo. Zur Zeit inszeniert Laurent Chétouane „Publikumsbeschimpfung“ am Theater Neumarkt in Zürich. Daneben seit 2006 tänzerische Projekte mit internationalen Gastspielen in Frankreich, Holland, Belgien, Österreich, Türkei, Norwegen. Im November 2009 Uraufführung von „Tanzstück #4: leben wollen ( zusammen )“ in den Sophiensaelen in Berlin. Eine neue Tanz­produktion ist für 2011 in Planung. 2008 Wild Card der RUHR.2010 und Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für hervorragende junge Künstler. Gastprofessuren in Gießen, Gastdozenturen in Frankfurt/M., Hamburg, Leipzig, Bochum.

Website: http://www.laurentchetouane.com/

 

 

Rosalind Crisp

After early training in classical and contemporary dance, Rosalind Crisp studied release, BMC® and Contact Improvisation at the EDDC in Arnhem, Holland. She created the Omeo Dance studio in Sydney as a site for her choreographic research for over 10 years, receiving a number of awards and a choreographic fellowship from the Australia Council, 1999-2001. Since 2003 her company is based in Paris where she is a choreographic associate of the Atelier de Paris - Carolyn Carlson and teaches and performs throughout Europe.

 

 

Ehud Darash

is a dance artist living and working in Berlin. He was trained as a modern dancer in Kibbutz Ga’aton dance center in Israel and worked as a freelance dancer and as a movement teacher in Tel-Aviv and later in Berlin. In 2007 he joined the HZT “Contemporary Dance, Context and Choreography” Bachelor pilot programme. During and in addition to his studies he has worked in collaboration with different choreographers (such as Rosalind Crisp, Martin Nachbar, Juli Reinartz, Abraham Hurtado and the kom.post collective) presented his own pieces in several contexts and festivals in Europe and taught movement exploration in different cities in Germany.


Lutz Deppe

Nach achtjähriger Erfahrung als Photograph mit Veröffentlichungen für diverse Labels und Verlage und diversen Ausstellungen arbeitete Lutz Deppe 1995 das erste Mal ausschließlich mit Licht. Zusammen mit Susanne Linke entwickelte er die Lichtgestaltung für den Tanzfilm “Märkische Landschaften”. Danach folgte eine Assistenz bei Jean Kalman für die Opera de Lyon, “Lenz” von Wolfgang Rhim. Seitdem arbeitete er mit zahlreichen Choreographen, Regisseuren und Komponisten. Mit der Produktion Yoshi Oidas “Die Zofen” erhielt er in London den “Time out award for the best outstanding production of the year 2003”. In den letzten Jahren waren Lichtinstallationen u.a. bei der Expo 2000, in der Cité de la Musique in Paris 2003 und in der Elisabethkirche in Berlin 2010 zu sehen. Lutz Deppe gibt Workshops im In– und Ausland.

Webseite: www.lutzdeppe.com

 


Nicole Hartmann

studierte am EDDC (European Dance Development Center), Hochschule der Künste Arnhem/Niederlande Tanz und Choreographie. Sie lebt seit 1994 als freischaffende Performerin in Berlin. Sie wurde mit der Performance ZwischenTräume auf das 12. Annual World SamulNori Gyorugi Festival 2003 in Yangpyong /Korea eingeladen. Im Sommer 2009 schloss sie ihren Master of Arts (MA) im Studiengang „Performance Studies“ der Universität Hamburg ab. 2010 gründete sie ein Aikidodojo in Berlin und zeigte die Lecture Performance „KunstDenkTanzBewegung“.

 

Boris Hauf

Der Multi-Instrumentalist, Kurator und Komponist Boris Hauf, geboren 1974 in London, ist Gründer der Bands Owl & Mackund efzeg, sowie Gründungsmitglied des Classic-Rock-Drone-Trios TUB (aka The Understated Brown.

Neben der kompositorischen Kollaboration mit renommierten Ensembles, Solisten, Performance-/ und Video-Künstlern (darunter Litó Walkey, Vera Mantero, Nadia Lauro, Benoit Lachambre und Martin Nachbar) und seiner Arbeit für Film, Radio, TV und Festivals, tritt er als Konzertmusiker, sowohl als Solist als auch im Ensemble, weltweit auf.

Boris Hauf hat über 30 Veröffentlichungen auf Vinyl, CD, DVD, Vhs und mp3. 2006 initiierte er das jährliche Kompositionsfestival Chicago Sound Mapund ist als Kurator dafür tätig. Seit 2009 findet auf seine Anregung die winter-nachmittägliche Konzertreihe Play Datein Berlin (ausland) statt, die er ebenfalls kuratiert. Über mehrere Jahre hinweg war er zudem im programming Team von LLOOPP - einer audio-visuellen Software - tätig. Boris Hauf lebt in Berlin.



Hanna Hegenscheidt

Studierte Tanz, Laban-Bewegungsanalyse und Klein-Technik in Hamburg und New York. Seit 1998 unterrichtet sie Klein-Technik und zeitgenössischen Tanz in New York, England und Berlin. Sie war Teaching Artist im Lincoln Center Institute for Aesthetic Education (NY) und ist Mitarbeiterin des Projektes TanzZeit in Berlin. Ihre choreographischen Arbeiten wurden bisher sowohl in New York als auch in Europa präsentiert.
Kontakt: hanna.hegenscheidt@gmx.net

 

Andrea Keiz

Im Anschluss an das Studium der Diplombiologie in Göttingen absolvierte Andrea Keiz eine Ausbildung zur Lehrerin für Tanzimprovisation. Die Auseinandersetzung mit Improvisation vertiefte sie indem sie der Arbeit von Dieter Heitkamp, Lisa Nelson, Julyen Hamilton, David Zambrano, Nancy Stark Smith und Steve Paxton folgte.

Neben 2 Soloproduktionen performt und improvisiert sie seit Mitte der 90er Jahre in verschiedensten Konstellationen im europäischen In- und Ausland.

Seit 2000  arbeitet sie in Berlin im Bereich Videodokumentation zeitgenössischen Tanzes und produzierte diverse Dokumentationen zu Festivals und Ausbildungsprojekten im In- und Ausland. Das Wissen über Improvisation informiert auch ihre Arbeit mit Video und Tanz. Sie unterrichtet Contact- und Tanzimprovisation, sowie zum Thema Wahrnehmung und Video//Dance.

 

Sabine Kinschewski

arbeitet in Berlin als Physiotherapeutin mit einem besonderem Schwerpunkt im Tanz - geprägt durch die eigene, langjährige Erfahrung als Tänzerin. Früher Zugang zu Tanz und Bühne - mit 7 Jahren Beginn der tänzerischen Ausbildung; ständige Trainings- und Probenarbeit sowie Aufführungen; verkürzte Ausbildung an der Staatlichen Ballettschule Leipzig; Rückkehr zur schulischen Ausbildung – Abitur. Ausbildung zur Physiotherapeutin, Arbeit im Beruf. Berufspause - Engagement als Tänzerin in freier Kompanie. Verletzung; Wiederaufnahme der Therapeutentätigkeit. Tänzerische Aktivitäten neben dem Beruf: regelmäßiges Training (Contemporary, Ballett) und Workshops. Schwerpunkt des Interesses: Wie können häufige Fehlbelastungen und Verletzungen im tänzerischen Training vermieden werden?

 

Boyan Manchev

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Elisabeth Molle

Elisabeth Molle studierte Ballett und Modern Dance in Frankreich, dann während ihren 6 Jahren Aufenthalt in New York  an den Merce Cunningham Studio, dann  in der Strömung von Trisha Brown und vom postmodern Dance. Sie graduierte dort als Alexander Technik Lehrerin an den American Center for the Alexander Technique (ACAT) in 1983. Seitdem wohnt sie in Berlin und hat mit unterschiedlichen freien Tanz- und Theatergruppen gearbeitet, sowohl an Ausbildungen für modern Tanz und an der UdK (Lehraufträge für Musical-Show). Während 7 Jahre hat sie mit dem Bewegungskünstler Suprapto Suryodarmo Bewegung geforscht.Ihrer Schwerpunkt  ist die Verbindung und Integration von der Alexander Technik, Bewegung und Improvisation. Sie unterrichtet die AT in eigener Praxis und ist auch seit 20 Jahren als Assistentin an Ausbildungen Schulen für die Alexander-Technik in Berlin tätig.

 

 

Petra Sabisch

Petra Sabisch arbeitet seit 2000 als Choreographin und Performerin. Ihre Arbeit fokussiert Bewegung & Kompositionsmethoden mit einem starken Interesse für Fragen der Wahrnehmung & des Affekts, sowie für Musik. Letzte Arbeiten: Conversation Piece, 2008, und "Dance"-"Lecture" mit F. Gies, 2007. Zusammenarbeit u.a. mit A. Baehr, J. Bel, A. Chauchat, F. Gies, L. Goldring, M. Ingvartsen & K. Juurak. Seit 2005 ist Sabisch in die Entwicklung des Performing Arts Forum PAF (F) involviert, sowie der Internet Plattform Everybodys, die den Austausch & die open source Verbreitung von Methodologien zwischen Performance-PraktikerInnen zum Anliegen hat. Zudem engagiert sie sich für Forschung (praktische Philosophie, Performance-Studies, Deleuze-Studies) und erhielt kürzlich den Doctor of Philosophy mit ihrem Buch Choreographing Relations. Practical Philosophy and Contemporary Choreography, i. E. 2010. Sabisch lehrt europaweit (u.a. University College of Dance & Circus in Stockholm, Theaterwiss. Giessen, Universität Bern).

Webseite: www.verandaproduction.net

 

Zoja Smutny

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Isabelle Schad

Isabelle Schad lebt und arbeitet seit 10 Jahren als Choreographin in Berlin. Sie studierte klassischen Tanz in Stuttgart und tanzte von 1990-96 in verschiedenen klassischen Kompanien, bevor sie Mitglied von Ultima Vez/ Wim Vandekeybus in Brüssel wurde. Seit 1999 hat sie zahlreiche eigene Projekte in Zusammenarbeit mit Choreografen, Performern, Musikern und Bildenden Künstlern entwickelt, die international gezeigt werden, zuletzt 'Unturtled' mit Laurent Goldring. 2003 gründete sie zusammen mit Bruno Pocheron und Ben Anderson das internationale Künstlernetzwerk 'Good Work', in dessen Rahmen sie u.a. die Reihe 'Still Lives' in verschiedenen europäischen Städten realisiert hat. Sie ist außerdem Teil des Kollektivs 'Praticable'. Seit mehreren Jahren leitet sie Workshops und engagiert sich für die freie Tanzszene im Balkan.
Webseite: www.isabelle-schad.net/

 

Marcus Steinweg

ist Philosoph und lebt in Berlin. Zuletzt erschienen „Aporien der Liebe“ (Berlin 2010), „Politik des Subjekts“ (Zürich / Berlin 2009), „Duras“ (mit Rosemarie Trockel, Berlin 2008), „Mutter“ (mit Rosemarie Trockel, Köln 2007) und „Behauptungsphilosophie“ (Berlin 2006).

 

Litó Walkey

Litó Walkey ist Performerin und Choreographin und lebt in Berlin. Sie hat an der School for New Dance Development in Amsterdam studiert und war von 2002 bis 2009 Mitglied der Chicagoer Performancegruppe Goat Island. Ihre Performance-Arbeiten „wings raised to a second power“, „The Missing Dance No.7“, „instanded“, „To fight a duel“ und „Like that, like this“ wurden in Europa und Amerika präsentiert. Litó Walkey arbeitet laufend als Performerin, Choreographin, Beraterin und Autorin mit den Künstlern Lucy Cash, Alice Chauchat, Katja Dreyer, Boris Hauf, Martin Nachbar, Carlos Pez und Bruno Pocheron. Schwerpunkte ihrer Lehrtätigkeit sind kollaborative Methoden und Formen des Schreibens für die Entwicklung von Performance-Arbeiten. Derzeit entwickelt Walkey mit Unterstützung der fabrik Potsdam eine individuelle und kollaborative Praxis für „Performance-Anweisungen“. Litó Walkey ist seit April 2010 Lehrbeauftragte am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin.

Kontakt: http://lito.klingt.org

 

Stefanie Wenner

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